Pfeffersack & Soehne
Dillspitze Keramikdose
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Der grüne Frischmacher für deftigere Speisen und bestens bekannt, wenn mit Senf und Honig kombiniert.
Marke: Pfeffersack & Soehne
Kategory: Gewürze { gerebelt }
Artikelnr.: 10000632
Hersteller: P&S GmbH & Co. KG
Schenkendorfstraße 22, 56068 Koblenz

Dillspitze

Dill zählt zu den beliebtesten und bekanntesten Klassikern im Kräuterbeet und ist vor allem bekannt als Fischgewürz oder als frische Note in Saucen und Dips. Das leicht süßliche, zitrusartige Aroma wird abgerundet von feinen Noten von Anis, Kümmel und Thymian. Ob für Gurkensalat, Remoulade, Dressings, Rindfleisch- oder Blattsalate, Fischgerichte aber auch im Kräutersud für Gewürzgurken zusammen mit Senfsaat und Piment: Die zarten Triebe unserer Dillspitze machen kalte und warme Speisen einfach eine Spur raffinierter.

Da unserer Dillspitzen schonend getrocknet wurden, kann man sie das ganze Jahr genießen. Die feinen Dill-Aromen sind sehr flüchtig, weshalb sie in der warmen Küche erst gegen Ende des Garprozesses hinzugefügt werden sollten. In der kalten Küche kann er kurz vor dem Servieren großzügig über die Speisen gestreut, oder über mehrere Stunden zum Durchziehen verwendet werden.

Wissenswertes:
Der Einsatz von Dill in der Küche erstreckt sich heute vom hohen Norden bis in den Mittelmeerraum. In Skandinavien sowie in Deutschland wird er zum Verfeinern von Krabben- und Fischgerichten verwendet. In Frankreich gibt es die berühmte sauce à l’aneth, eine feine Dill-Sahnesauce, die zu Rindfleisch und Rinderzunge serviert wird. In Griechenland ist er teilweise Bestandteil des Zaziki, während er in der Türkei für den Joghurtdip Cacik verwendet wird.

Dill stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, wo er bis auf in der griechischen und türkischen Küche allerdings keine große Rolle spielt. Die Alten Ägypter entdeckten Dill als Heilkraut und so ließ sich 1400 v. Chr. Pharao Amenophis II. ihn mit seine Grabstätte legen. Die Alten Griechen nutzten Dill ebenfalls als Heilmittel gegen Beschwerden in der Magenregion. Hildegard von Bingen betonte die heilende Wirkung des Dill bei Lungenaffektionen und sogar bei Nasenbluten. Zu verdanken haben wir das Kraut letztendlich den Römern, welche die Pflanze während ihrer europäischen Expansion hierher exportierten. Sie nannten Dill »Anethum graveolens«, wobei Ersteres die Gattung beschreibt und graveolens stark riechen bedeutet. Die Griechen nannten ihn »anēthon«, in Frankreich heißt er heute noch »aneth«.

Seinen Namen in unseren Breitengraden erhielt der Dill höchstwahrscheinlich aus dem Altnordischen »dilla«, was beruhigen oder beschwichtigen heißt. Auch die Nordgermanischen Völker erkannten eine Linderung in der Magengegend durch Dill, und beruhigten durch ihn ihre Verdauung.

Unsere Dillspitzen sind ebenfalls Bestandteil folgender Gewürzmischungen: 6er Gewürzset KräuterBBQ Salz, Chicken BBQ Rub, Salatkräuter.

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