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Kleine Werkezugkunde – Mühle – Teil I

Deshalb brauchst Du eine Mühle

Schon in der Werkzeugkunde zum Mörser haben wir erfolgreich geklärt, warum wir unsere Gewürze nicht fein gemahlen anbieten. Ein toller Helfer zum Zerkleinern ist aber nicht nur der Mörser, auch die Mühle kann dabei wahre Wunder wirken. Wie du Dich im Dschungel der Mühlen zurecht findest und was vor Allem bei der Anwendung wichtig ist, wirst Du hier von Johanna, dem Profi rund um's Thema Mühlen, erfahren.

 

Warum der ganze Aufriss?

Weil es besser schmeckt! Simpel, aber wichtig, denn Dein Gaumen wird es Dir danken. Die wichtigste Regel zur Verarbeitung von Gewürzen ist nicht nur beim Mörser das A und O. Gewürze im Ganzen entfalten frisch gemahlen erst ihre gänzliche Pracht. Die ätherischen Öle der verschiedenen Gewürze kommen erst dann zu ihrem Glanzmoment, wenn Du sie frisch gemahlen verarbeitest. Und damit du im Handumdrehen mit Freude losköcheln kannst, hier ein Memo an Dich selbst: Hol' Dir eine Mühle! Es lohnt sich.

 

Sachte, sachte! – Das Wie 

Vorab eine Entwarnung: Es gibt keine falsche Drehrichtung. Sie geht zumindest dadurch nicht kaputt. Allerdings kann es je nach Hersteller sein, dass in der einen Richtung dann leider kein Pfeffer auf dem Essen landet. Auch abwechselndes Hin- und Herdrehen sollte eine gute Mühle standhalten. Aber wer sich über ein gleichmäßiges Mahlergebnis freut, sollte bei einer Richtung bleiben.

Grob oder fein, was darf's sein? Bei den meisten Mühlen lässt sich der Mahlgrad einstellen. Das ist ein ganz wichtiger Faktor im Punkto Geschmack. Da sind den Köchen zu Hause  natürlich keine Grenzen gesetzt. Würzen ist ja bekanntlich erst einmal Geschmackssache. Ein, zwei Tipps haben wir trotzdem für Dich: Auf Gerichten wie Fleisch oder Salaten kann es nicht grob genug sein, denn hier liegt der Schwerpunkt auf dem Geschmack von Pfeffer und Salz. Die Gewürze sollen direkt wahrnehmbar sein. Da das Auge ja immer mit isst, können bereits vorm Verspeisen die Sinne angeregt werden. Bei Suppen allerdings raten wir zu einer feinen Einstellung des Mahlwerks. Pfeffer und Salz verschmelzen mit der Masse, daher spielt die Textur hierbei eher eine untergeordnete Rolle. Eine klare Devise bleibt aber: Abschmecken tut Abhilfe! Grade bei der feinen Mahlung können schnell Malheure passieren. Und die Suppe lassen wir uns dank Johanna jetzt nicht mehr versalzen!

 

Der fein gemahlene Unterschied – Das Was

Kann man mit unseren Gewürzmühlen eigentlich nur Pfeffer und Salz mahlen? Leider ja. Aber damit du dir nicht jedes Jahr eine neue Mühle zulegen musst, ist das auch gut so. In unserem sorgfältig ausgewählten Mühlensortiment gibt es sowohl Pfeffer- als auch Salzmühlen. Das ist ein wichtiger Unterschied, da das Mahlwerk auf beide Gewürze perfekt abgestimmt ist. Bei der Pfeffermühle wird das Mahlgut vor dem Mahlen geschnitten. Das Aroma ist dadurch atemberaubend. Für die Salzmühlen ist es wichtig trockenes, grobes Stein- oder Meersalz zu verwenden. Perfekt dafür eignet sich unser Blaues Wunder, das persische Blausalz. Die Hauptsache ist, auf Feuchtigkeit und Größe Acht zu geben. An Stangenpfeffer zum Beispiel beißt sich die Mühle die Zähne aus.

 

Noch mehr Werkzeugkunde?

 

Kleine Werkzeugkunde – Mühle Teil I – Deshalb brauchst Du eine Mühle

Kleine Werkzeugkunde – Mühle Teil II – So wählst Du Deine Mühle aus

So hast Du von Deiner Mühle Dein ganzes Leben etwas 

 

PS. Dieser Magazinbeitrag wurde von unserer Praktikantin Johanna geschrieben. In nächster Zeit wirst Du noch häufiger von ihr lesen! 

 

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