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Zeit ist das Geheimnis des besten Kaffees

In unserem Shop führen wir ja allerhand tolle und leckere Produkte: Hinter denen meist Menschen voller Hingabe zu ihrem Produkt, Leidenschaft für Qualität und Handwerk, stehen. Um Dich nicht nur mit hinreißendem Geschmack zu überzeugen, sondern auch die Geschichten dieser Menschen zu erzählen, möchten wir einige unserer Partner, Freunde und Lieferanten vorstellen.

 

Heute: Florian Steiner Kaffee 

Es ist fast, als ob nicht Florian Steiner den Kaffee, sondern der Kaffee ihn entdeckt hat. 2005 arbeite er als Einkäufer für eine große Supermarktkette. Sein Spezialgebiet waren österreichische Weine. Nach einer Tour durch die Weingebiete Österreichs gönnten sich die Einkäufer immer etwas Besonders, etwas Anderes, etwas, was kein Wein war. „In Wien ganz in der Nähe des Naschmarkts waren wir in einem kleinen Handwerksbetrieb, einer Kaffeerösterei“, erzählt Florian Steiner, heute der Inhaber von Florian Steiner Kaffee. „Dort habe ich zum ersten Mal solchen Kaffee getrunken“, erinnert sich der Coffeologen. Es war eine äthiopische Kaffeebohne, die Florian plötzlich mit anderen Augen sehen ließ. „Ich hab den Kaffee ganz ohne Milch und Zucker getrunken“, sagt er und klingt so, als ob es ihn heute noch überrascht, dass er sich darauf eingelassen hat.


Kaffeeexperte, Kaffeesommelier, Coffeologe

„Danach war ich gefesselt“, gibt Florian zu. In Wien absolvierte er dann eine Ausbildung nach der nächsten. „Ich habe mit dem Kaffeeexperten angefangen und mich über den Kaffeesommelier bis zum Coffeologen hochgearbeitet“, erklärt der Geschäftsinhaber lachend. Weiterbildung habe immer eine große Rolle gespielt. „Und dann kam der Moment, in dem ich mich entscheiden musste: Wein oder Kaffee“, sagt Florian mit einem Seufzer. Er entschied sich für den Kaffee und gab mit 29 Jahren seinen sicheren Job als Einkäufer auf.

„Ich war erst völlig überfordert“, gesteht Florian. Er kam aus der geordneten Wein-Welt voller Regeln, Auszeichnungen und Siegeln. „Die Kaffeewelt ist Chaos“, sagt der gelernte Coffeologen lachend. „Ich wollte mich selbstständig machen und dann das – da habe ich wirklich etwas Angst bekommen“, erinnert er sich. Doch mit Hilfe eines Kaffeeexpertens aus Amsterdam bekam er die Füße auf den Boden. „Wir sind zusammen nach Äthiopien gefahren und haben uns angeschaut, wie die Bohnen dort reifen“, sagt Florian. Trotz aller Diplome, Aus- und Weiterbildungen sei das die lehrreichste Erfahrung gewesen. „Diese Reise, dass ich die Bauern meiner Kaffeebohnen fast alle kenne, das macht meinen Kaffee so besonders“, findet Florian. Deshalb steht für ihn fest, dass er dieses Jahr nach Kolumbien fahren wird, um dort noch mehr Bauern und ihren Kaffee kennenzulernen.

 



Zeit ist das Geheimnis

Florians Bohnen kommen immer von kleinen Kaffeebauern, die ganz ohne Pestizide arbeiten. Dadurch das alles per Hand geerntet wird, bekommt jede einzelne Frucht, die Zeit die sie braucht, um voll auszureifen. Zeit, das sei das Geheimnis, so Florian. „Ich röste die Bohnen bei nicht viel mehr als 200 Grad und das für ganze 15 Minuten“, erklärt der Sommelier. So wird der Kaffee wunderbar aromatisch und gut verträglich. „Durch das langsame Rösten entstehen keine Gerbsäuren“, verrät der Inhaber von Florian Steiner Kaffee.

Also mach es Dir bequem bei einer heißen Tasse Kaffee. Ob mit Zucker, Milch oder einfach pur: Bei Florians Kaffee darf man sich immer Zeit lassen.

 

Lust auf Kaffee?

Schau in unsere Rubrik Kaffee & Tee!

 

 

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