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Monkey meets Bärwurz meets Salz

Alexander Stein und Christoph Keller haben in den letzten 7 Jahren nicht nur ihren Monkey 47 Schwarzwald Dry Gin zu einem weltweit berühmten und begehrten Produkt gemacht, das bei sämtlichen internationalen Wettbewerben Preise errungen hat: Die beiden sind wahre Entdecker, Forscher und Alchemisten – und immer auf der Suche nach neuen, unbekannten oder verloren gegangenen Aromen, mit denen sie der Spirituose Gin zu neuen Geschmackshöhenflügen verhelfen können. Daher bringen die Black Forest Distillers jedes Jahr aufs Neue eine Sonderedition heraus, die es in sich hat. Das Ergebnis ist der Monkey 47 Distiller's Cut von dem jedes Jahr nur eine kleine Menge hergestellt wird.

In diesem Jahr mussten die Black Forest Distillers garnicht so weit reisen um die besondere und seltene Zutat zu finden. Rund um den "Hinteren Liefersberger Hof" am Moosemättle in der Region Wolfach im Schwarzwald wächst "peucedanum ostruthium", die "species rara" des 2015er Distiller's Cut.

Wessen Lateinkenntnis etwas eingerostet sind oder wessen botanisches Interesse bei roten Rosen endet, dem sagt vielleicht Bärwurz etwas mehr. Vielleicht aber auch nicht, denn die Bärwurz ist sehr in Vergessenheit geraten. So ging es auch Hardy Happle, der den "Hinteren Liefersberger Hof" aus dem Jahr 1601 vor acht Jahren gekauft hat. Er bemerkte das große Vorkommen dieser Pflanze und ihren eigentümlichen Gin ähnlichen Geruch, konnte sie aber nicht einordnen. Erst das Wissen älterer Kräuterfrauen aus der Region stellte klar: Es ist Bärwurz, eine bis zum 19. Jahrhundert intensiv genutzte Kräuter- und Heilpflanze.

In der Vergangenheit wurde Bärwurz im Schwarzwald mit Meersalz zu einer Delikatesse verarbeitet. Das Schwarzwälder Bärwurzsalz war einst ein Exportschlager wie heute die Kukucks-Uhr. Bei Bärwurz und Salz dachten die Black Forest Distillers auch gleich an Pfeffersack & Soehne. Denn schon in der Vergangenheit durften wir mit dem genialen Brennmeister Christoph, der übrigens nicht nur den Monkey 47, sondern im Brennhäusle seiner Stählemühle auch wahnsinnig tolle Edelobstbrände und viele sehr spezielle Destillate herstellt, schöne gemeinsame Projekte realisieren.

Schlussendlich konnten wir aus den frisch geernteten Bärwurzspitzen, die unmittelbar nach dem Häckseln mit dem Meersalz vermischt wurden, einhundert Döschen des "Schwarzwälder Affensalzfertigen. Die aufwändige Ernte per Hand und die geringe Ausbeute machen nicht nur dieses Salz, sondern auch den Monkey 47 Distillers Cut zu einer besonders seltenen und limitierten Spezialität, die in dieser Kombination so auch nicht verkäuflich ist.

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