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Da wo die Salzblumen blüh'n…

Sorgfältig einsortiert in: Flor de Sal Portugal Reisen Salz Salzblume von Pfeffersack am 16.07.2015
Raphael und Christian waren vor einigen Wochen in Portugal und haben die Saline besucht, in der unser feines Flor de Sal gewonnen wird. Es war wirklich toll zu sehen, mit wie viel Aufwand, handwerklichem Geschick und in vollkommenem Einklang mit der Natur dieses Produkt entsteht. Wir haben viele Eindrücke gesammelt und mit der Kamera festgehalten. Wenn ihr Lust habt, folgt uns auf eine kleine Reise…

 

Die Saline liegt inmitten eines riesigen Naturschutzgebietes an der Ost- oder Sandalgarve, der Ria Formosa. Dem Festland sind hier über viele Kilometer hinweg Inseln vorgelagert, dazwischen befindet sich ein wunderschönes Lagunensystem, das nicht nur ruhig und idyllisch, sondern auch enorm reich an seltenen Vögeln ist. Neben zahlreichen Muschel- und Austernbänken findet man dort auch eine der größte Seepferdchenkolonien der Welt. 

Hier könnt ihr einen Blick über die Lagune streifen lassen… am Horizont beginnt der Atlantik. Das Wasser, das hier durch die Gezeiten mehrmals am Tag frisch einströmt, ist die Grundlage für die Salzproduktion.

Die Salinenbecken sind auf verschiedenen Niveaus angelegt, so dass das Wasser durch die Schwerkraft und einfache Schleusen von einem Becken ins nächste geleitet werden kann. Nur sehr wenige Menschen beherrschen die Kunst, eine Saline anzulegen, in der beste Qualität gewonnen werden kann. In unserer Region ist der über 80-jährige Don Antonio einer der letzten Meister dieses Fachs.

Das Meerwasser in den ersten Vorbecken enthält nicht nur das begehrte Salz, sondern auch noch Algen, Muscheln, Krebse und Fische. Durch Verdunstung erhöht sich der Salzgehalt immer weiter, bis nur noch wenige Organismen überleben können, wie zum Beispiel die rosafarbenen Salinenkrebse, die unter Flamingos heiß begehrt sind und diesen auch ihr hübsches Gefieder färben.

Auf den Dämmen zwischen den Becken wachsen zahlreiche Pflanzen, darunter auch die essbare Salicornia. Sie schmeckt würzig und salzig, und kann gebraten oder auch als Salat zubereitet werden. Man findet sie sogar manchmal bei uns, dann aber zum üppigen Preis in der gehobenen Gastronomie. 

Nach und nach erhöht sich die Salzkonzentration in den Becken auf bis zu 30%. Hier kann kein Leben mehr stattfinden. Wenn ihr denkt, ihr könntet in das Wasser springen und euch wie im toten Meer treiben lassen… schlechte Idee. Im Sommer erhitzt die Kraft der Sonne das Wasser auf über 50 °C.

Hier befinden wir uns schon in der letzten Stufe der Salzproduktion. Die ca 5m x 10m großen Becken sind sehr flach und enthalten enorm viel Salz. Die gröberen Kristalle setzen sich am Boden des Beckens ab und werden zum rustikalen Sal tradicional verarbeitet, die feinsten Kristalle treiben aber an der Oberfläche und werden am späten Nachmittag mit viel Geschick von Hand abgeschöpft und in die Kisten gefüllt.

Die hohe Kunst ist es, nur das reine Salz abzuschöpfen. Der ebenfalls in den Becken befindliche Sand und feinste Schwebstoffe dürfen nicht mit herausgehoben werden. Nur dann kann ein perfekt weißes Produkt entstehen, das dann auf großen Holztischen getrocknet wird, bis es die ideale Balance zwischen Knusprigkeit und zartem Schmelz erreicht hat.

Raphael schmeckt's! Und wenn ihr auch Lust bekommen habt, dieses tolle Salz einmal zu probieren:

Hier geht's zum P&S Flor de Sal in unserem Shop.

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